Erotikthriller SAOMAI

Ein Mord im thailändischen Bangkok. Auftraggeber ist der Immobilienhai Lamom Benjawan. Doch es gibt eine Zeugin: die Kinderärztin Saomai. Es ist ihr Vater, der ermordet wurde.

Polizei und Justiz unternehmen nichts, um den Mörder zur Rechenschaft zu ziehen. Und so beschließt die attraktive Ärztin, selbst für Gerechtigkeit zu sorgen. Sie gibt sich Neill Ferguson, einem Partner Lamoms, als Masseuse aus und wartet geduldig auf ihre Chance.

Zwischen ihr und Neill entwickelt sich eine unerwartet heiße Romanze, die sie unvorsichtig werden lässt. Als Saomai dem Mörder ihres Vaters schließlich begegnet, wird ihr das zum Verhängnis!

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SAOMAI - Hier Probe lesen!

Einfach auf die Bilder klicken - Sie erhalten einen Auszug aus vier unabhängigen Kapiteln des Erotikthrillers von June A. Miller.
  • Das Knarren der schweren Eingangstür

    ließ Annan Thanom aufatmen. Wie immer, wenn seine Tochter Saomai von ihrem Spätdienst im Krankenhaus heimkam, hatte er besorgt ihre Rückkehr erwartet. Ein leises Schleifen über Steinfliesen ließ ihn noch einmal in Richtung Flur horchen. Wieso ging Saomai denn in den Keller? Ihr erster Weg führte normalerweise in die Wohnstube, wo sie Annan um diese Zeit lesend auf der Couch vorfand. Jetzt schnarzte die Tür zum Vorratsraum. Die Geräusche im Haus verwunderten ihn.
    Über die Schulter rief er ihren Namen. Keine Antwort. Wahrscheinlich hatte sie diese neumodischen Knöpfe im Ohr, aus denen pausenlos Musik tönte.
    Annan seufzte und nahm den ziegeldicken Medizinschmöker zur Hand, den er eben beiseite gelegt hatte. Er hob das Buch auf die Knie und schlug es im hinteren Drittel auf. Ungeduldig blätterte er einige Seiten zurück, bis ein verknitterter Zettel zwischen den Buchseiten hervorragte. Annan zog ihn mit spitzen Fingern heraus. Drei Worte waren mit flüchtiger Hand auf das Papier geworfen. Für Annan Thanom bedeuteten sie sein Leben.

  • Ein Dutzend Männerköpfe ruckte hoch

    als Saomai aus dem kuppelförmigen Eingangsportal der „Sky Bar“ ins Freie trat. Die Männer auf der darunter liegenden Terrasse musterten sie wie Freiwild und Saomai bereute, das knappe Etuikleid gewählt zu haben. Von da unten konnten sie ihr vermutlich bis in den Schritt sehen. In der Ferne hob sich eine kleine Damenhand. Strassbesetzte Armreifen sprühten Funken, ein wilder Rotschopf reckte sich in die Höhe. Chandra. Saomai rüstete sich für den Abstieg auf der zum Catwalk erleuchteten Freitreppe. Unsicher setzte sie einen Fuß vor den anderen. Die Finger ihrer linken Hand tasteten nach einem Handlauf, fanden jedoch nur raues Mauerwerk. In leiser Verzweiflung hob sie den Blick. Und verstand, warum Chandra ausgerechnet diese Bar gewählt hatte! Es war, als spielten einem hier oben, dreiundsechzig Stockwerke über dem nächtlichen Bangkok, die Sinne einen Streich. Als schritte man auf einem Lichtstrahl hinunter auf die Stadt. Nur dass Saomai nicht das Gefühl hatte, zu schreiten. Ihr vernarbter Fuß schmerzte in dem viel zu hohen Pump und sie spürte, wie sich die Blicke der Männer darauf hefteten. Schon wandten sich einige der Herren ab. Es interessierte Saomai nicht...

  • Saomai huschte in das Halbdunkel

    des Massageraums und schloss die Schiebetür hinter sich. Auf der Massagebank wartete ihr nächster Kunde. Er war nackt.
    „Namasté, Mr. Ferguson“, sagte sie. Sie hatte den thailändischen Gruß verführerisch klingen lassen wollen. Heraus gekommen war ein heiseres Krächzen. Neill Ferguson hob den Kopf. Er scannte Saomai, ließ die Stirn zurück auf das Laken sinken und brummte: „Du bist zu spät.“
    „Zwei Minuten!“, protestierte sie entrüstet.
    Fergusons Kopf ruckte erneut hoch. Dieses Mal musterte er sie ausführlicher und starrte ihr schließlich ins Gesicht.
    „Zwei Minuten meiner Zeit kannst du dir nicht leisten.“
    Sein überheblicher Ton ließ Saomais Nasenflügel erbeben. Das läuft gar nicht gut, dachte sie. Das laue Gefühl, das ihr seit Stunden den Magen zuzog, kroch höher und schnürte an ihrer Kehle. Saomai kämpfte den Impuls nieder, einfach zu gehen. Doch sie musste bleiben, musste einen guten Eindruck auf diesen Mann machen! Reiß‘ dich zusammen, ermahnte sie sich und entgegen allem, was sie empfand, sagte sie unterwürfig: „Dann werde ich sofort beginnen, Mr. Ferguson.“ ...

  • Die Fahrstuhltür öffnete sich

    und Saomai betrat die Suite. Aus einem knallengen Ledermini ragten lange, schlanke Beine, die in geschnürten High-Heels endeten. Unter ihrem Massagekittel hätte Neill im Leben nicht so ein Geschoss erwartet und auch ihre Haare trug sie heute offen. Pechschwarz und seidenglänzend flossen sie über ihre linke Schulter nach vorn. Die ebenso schwarzen Augen blickten ihn herausfordernd an. Einen Augenblick lang war Neill unsicher, ob sein Plan aufgehen würde. Da lächelte ihr verführerisch rot gemalter Mund und er wusste, dass es noch viel besser kommen würde.
    „Namasté, Mr. Ferguson“, sagte Saomai und legte beide Handflächen vor der Brust aneinander. Ihre Stimme hatte einen angenehm dunklen Ton, nicht das Krächzen von neulich, das ihn so genervt hatte. Neill kannte die Facetten des thailändischen Grußes. Dieser verriet ihm, dass sie sich nicht unterlegen fühlte. Schade, das wäre noch reizvoller.
    „Namasté“, erwiderte er auf dieselbe Weise.
    Es funktioniert, dachte Saomai erleichtert. Er ist überrascht. Und was noch wichtiger war: Neill Ferguson war interessiert...

Angelika Mühleck - Autorin

Das Knarren der schweren Eingangstür

ließ Annan Thanom aufatmen. Wie immer, wenn seine Tochter Saomai von ihrem Spätdienst im Krankenhaus heimkam, hatte er besorgt ihre Rückkehr erwartet. Ein leises Schleifen über Steinfliesen ließ ihn noch einmal in Richtung Flur horchen. Wieso ging Saomai denn in den Keller? Ihr erster Weg führte normalerweise in die Wohnstube, wo sie Annan um diese Zeit lesend auf der Couch vorfand. Jetzt schnarzte die Tür zum Vorratsraum. Die Geräusche im Haus verwunderten ihn.
Über die Schulter rief er ihren Namen. Keine Antwort. Wahrscheinlich hatte sie diese neumodischen Knöpfe im Ohr, aus denen pausenlos Musik tönte.
Annan seufzte und nahm den ziegeldicken Medizinschmöker zur Hand, den er eben beiseite gelegt hatte. Er hob das Buch auf die Knie und schlug es im hinteren Drittel auf. Ungeduldig blätterte er einige Seiten zurück, bis ein verknitterter Zettel zwischen den Buchseiten hervorragte. Annan zog ihn mit spitzen Fingern heraus. Drei Worte waren mit flüchtiger Hand auf das Papier geworfen. Für Annan Thanom bedeuteten sie sein Leben.

Ein Dutzend Männerköpfe ruckte hoch

als Saomai aus dem kuppelförmigen Eingangsportal der „Sky Bar“ ins Freie trat. Die Männer auf der darunter liegenden Terrasse musterten sie wie Freiwild und Saomai bereute, das knappe Etuikleid gewählt zu haben. Von da unten konnten sie ihr vermutlich bis in den Schritt sehen. In der Ferne hob sich eine kleine Damenhand. Strassbesetzte Armreifen sprühten Funken, ein wilder Rotschopf reckte sich in die Höhe. Chandra. Saomai rüstete sich für den Abstieg auf der zum Catwalk erleuchteten Freitreppe. Unsicher setzte sie einen Fuß vor den anderen. Die Finger ihrer linken Hand tasteten nach einem Handlauf, fanden jedoch nur raues Mauerwerk. In leiser Verzweiflung hob sie den Blick. Und verstand, warum Chandra ausgerechnet diese Bar gewählt hatte! Es war, als spielten einem hier oben, dreiundsechzig Stockwerke über dem nächtlichen Bangkok, die Sinne einen Streich. Als schritte man auf einem Lichtstrahl hinunter auf die Stadt. Nur dass Saomai nicht das Gefühl hatte, zu schreiten. Ihr vernarbter Fuß schmerzte in dem viel zu hohen Pump und sie spürte, wie sich die Blicke der Männer darauf hefteten. Schon wandten sich einige der Herren ab. Es interessierte Saomai nicht...

Angelika Mühleck - Autorin

Saomai huschte in das Halbdunkel

des Massageraums und schloss die Schiebetür hinter sich. Auf der Massagebank wartete ihr nächster Kunde. Er war nackt.
„Namasté, Mr. Ferguson“, sagte sie. Sie hatte den thailändischen Gruß verführerisch klingen lassen wollen. Heraus gekommen war ein heiseres Krächzen. Neill Ferguson hob den Kopf. Er scannte Saomai, ließ die Stirn zurück auf das Laken sinken und brummte: „Du bist zu spät.“
„Zwei Minuten!“, protestierte sie entrüstet.
Fergusons Kopf ruckte erneut hoch. Dieses Mal musterte er sie ausführlicher und starrte ihr schließlich ins Gesicht.
„Zwei Minuten meiner Zeit kannst du dir nicht leisten.“
Sein überheblicher Ton ließ Saomais Nasenflügel erbeben. Das läuft gar nicht gut, dachte sie. Das laue Gefühl, das ihr seit Stunden den Magen zuzog, kroch höher und schnürte an ihrer Kehle. Saomai kämpfte den Impuls nieder, einfach zu gehen. Doch sie musste bleiben, musste einen guten Eindruck auf diesen Mann machen! Reiß‘ dich zusammen, ermahnte sie sich und entgegen allem, was sie empfand, sagte sie unterwürfig: „Dann werde ich sofort beginnen, Mr. Ferguson.“ ...

Die Fahrstuhltür öffnete sich

und Saomai betrat die Suite. Aus einem knallengen Ledermini ragten lange, schlanke Beine, die in geschnürten High-Heels endeten. Unter ihrem Massagekittel hätte Neill im Leben nicht so ein Geschoss erwartet und auch ihre Haare trug sie heute offen. Pechschwarz und seidenglänzend flossen sie über ihre linke Schulter nach vorn. Die ebenso schwarzen Augen blickten ihn herausfordernd an. Einen Augenblick lang war Neill unsicher, ob sein Plan aufgehen würde. Da lächelte ihr verführerisch rot gemalter Mund und er wusste, dass es noch viel besser kommen würde.
„Namasté, Mr. Ferguson“, sagte Saomai und legte beide Handflächen vor der Brust aneinander. Ihre Stimme hatte einen angenehm dunklen Ton, nicht das Krächzen von neulich, das ihn so genervt hatte. Neill kannte die Facetten des thailändischen Grußes. Dieser verriet ihm, dass sie sich nicht unterlegen fühlte. Schade, das wäre noch reizvoller.
„Namasté“, erwiderte er auf dieselbe Weise.
Es funktioniert, dachte Saomai erleichtert. Er ist überrascht. Und was noch wichtiger war: Neill Ferguson war interessiert...

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June A. Miller

June A. Miller ist das Pseudonym einer Autorin mit norddeutschen Wurzeln, süddeutschem Lebensmittelpunkt und süditalienischer Sehnsucht.
Beruflich und privat ständig auf Reisen, liest sie Geschichten sprichwörtlich von der Straße auf. An außergewöhnlichen Schauplätzen mangelt es ihr also nicht; Inspiration für ihre Protagonisten zieht sie aus der Begegnung mit den faszinierenden Menschen, die sie unterwegs trifft.

So entstanden auf einer Reise von Vietnam über Thailand nach Malaysia die Idee und der Plot zu SAOMAI.

Die erotisierende Atmosphäre Bangkoks und ein Reiseführer, der June A. Miller tiefe Einblicke in das Seelenleben der Metropole gab, inspirierten sie zu diesem Thriller.

Die Machenschaften profitgieriger Immobilienhaie lieferten ihr den (wahren) Rahmen, die engagierte Kinderärztin Saomai die Hauptfigur. Ihre Verstrickung in eine erotische Beziehung zu dem Mörder ihres Vaters sorgen für prickelnde Leidenschaft und Spannung...

Das sagen Leser über SAOMAI

Spannend geschrieben - ich hatte richtig Angst... ... was gut ist!

Vicky
Meteorologin

SAOMAI ist ein packender Thriller mit der richtigen Portion Erotik.

K. Delago
Filmemacherin

Ich habe am Wochenende das ganze Buch gelesen. Unglaublich spannend!

C. Schrunner
Event Manager

Ein Thriller nach meinem Geschmack: Unerwartet. Böse. Erotisch.

G.
Architekt

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